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Prof. Dr. Mark H.Gelber

  

Prof. Dr. Mark Gelber erhielt 1980 seinen Ph.D. von der Yale University. Im selben Jahr kam er nach Beer Sheva, um an der Ben-Gurion Universität zu arbeiten. Er ist z.Zt. Professor für Komparatistik und deutsch-jüdische Studien. Seit 2008 ist er der Leiter des Zentrums für österreichische und deutsche Studien. Gelber lehrte und forschte als Gastprofessor an der University of Pennsylvania (1985-87), der Universität Graz (1996, 2008), der University of Maribor (2007), Yale University (2006) und der University of Auckland (2011).

Prof. Gelbers Forschungsschwerpunkte sind die deutsch-jüdische Literatur, vergleichende Literaturwissenschaft, Exil und Exilliteratur, der Kulturzionismus, die frühe zionistische Literatur und Journalismus, literarischer Antisemitismus, autobiographische und biographische Literatur, praktische Literaturrezeption und die jiddisch-deutschen Literaturbeziehungen. Gelber ist international als Kafka- und Stefan-Zweig-Experte anerkannt.

Gelber leitete 1996-2004 das Zentrum für internationalen Studentenaustausch an der BGU. Im Jahre 1998 gründete er die Internationale Sommeruniversität für Hebräisch, Jüdische Studien und Israelwissenschaften in Beer Sheva.

Gelber ist seit der Gründung Vorstandsmitglied des Rabb Center for Holocaust Studies an der Ben-Gurion Universität. Er fungierte zweimal als Leiter des Instituts für Literatur und Linguistik.

Seit 2001 ist Gelber gewähltes Mitglied der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung (Darmstadt). Seit 2007 ist er akademischer Vetreter für Geistes-, Gesellschaft- und Rechtswissenschaften der israelischen Universitäten im Fellowship Committee der Minerva Stiftung der Max Planck Gesellschaft (München). Er prüft regelmässig Forschungsprojekte für den Germany-Israel Fund (GIF). Bereits zweimal wurde er von israelischen Bildungsministern in die Jury für den Israel Prize in World Literature (2000) und für Hebrew and Jewish Literatures (1996) berufen. Im November 2008 wurde er zum Dean of International Academic Affairs der Ben-Gurion University ernannt. 2009 wurde Gelber in den Vorstand des Leo Baeck Instituts in Jerusalem gewählt.

Über die Jahre organisierte Gelber bedeutende internationale Konferenzen in Israel, und fungierte darüber hinaus als Co-Initiator anderer Konferenzen in Österreich und Deutschland. 2010 organisierte Gelber die bedeutende internationale Konferenz unter dem Titel „Dreissig Jahre deutsch-jüdische Studien“, die in Beer Sheva und Jerusalem tagte.

Gelber ist Mitglied des wissenschaftlichen Ausschusses der Österreichische Exilbibliothek (Wien), des Vorstands des Institute for Jewish Studies in Antwerpen, und des redaktionellen Beirats der renommierten Reihe conditio judaica (vormals Niemeyer Verlag Tübingen, jetzt Walter de Gruyter Verlag Berlin). Er ist Mitglied des internationalen Beirats von transversal  (Graz) und Chilufim (Salzburg). Er wurde zudem in das akademische Komittee der Internationalen Stefan Zweig Gesellschaft (Salzburg) gewählt.

Neben zahlreichen DAAD Forschungsstipendien erhielt Gelber 1991-92 und 2004 zwei Alexander von Humboldt Research Fellowships. Gelber erhielt zweimal Presi-Stipednien der Margarita Pazi-Foundation für die Erforschung der Prager deutsch-jüdischen Literaturgeschichte erhalten.

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